US-Vergütungsbenchmarks tragen laut Wissenschaftlern von Business Schools, die in einem von Personnel Today veröffentlichten Bericht zitiert werden, zur wachsenden Ungleichheit bei der Vergütung von Führungskräften in ganz Europa bei.

Die Wissenschaftler kamen zu dem Schluss, dass die Vergütung von CEOs zu komplex geworden ist, um dauerhaft verlässlich langfristigen Wert zu schaffen. Der zunehmende Einsatz mehrerer Benchmarks und Anreizstrukturen erschwert die Bewertung der Vergütung von Führungskräften und trägt zu Unterschieden zwischen den Märkten bei.

Die Entwicklung wird zusammen mit weiteren Berichten zu Arbeitswelt und Beschäftigung dargestellt. Premierminister Andy Burnham erklärte, die Regierung sei bereit, Beschäftigte zu unterstützen, die von den finanziellen Schwierigkeiten von Poundland betroffen sind. Eine Studie von Pearn Kandola ergab unterdessen, dass Maßnahmen zur Förderung der Inklusion am Arbeitsplatz nicht genug tun, um Beschäftigte vor Antisemitismus zu schützen.

Die Maritime and Coastguard Agency hat nach monatelangen Verhandlungen außerdem eine Vereinbarung mit der Gewerkschaft GMB getroffen. Separat erhielt ein US-amerikanischer Forschungsadministrator am Arbeitsplatz Anpassungen, durch die er von der Nutzung künstlicher Intelligenz in seiner Funktion ausgenommen ist.

Zu den weiteren berichteten Erkenntnissen gehören eine Entscheidung des Employment Appeal Tribunal, die bestätigt, dass die Beteiligung der Personalabteilung an einer Kündigung diese nicht automatisch unfair macht, sowie eine aktualisierte Cochrane-Übersicht, die im Vergleich zu keiner Behandlung keinen bedeutenden Nutzen ergonomischer Maßnahmen bei CANS feststellte.

Eine Umfrage ergab, dass fast 56 % der britischen Unternehmen die Auswirkungen des Employment Rights Act 2025 negativ bewerten. Der Bericht hob außerdem die Rolle von Personalberatungen, Agenturen für Personalwerbung und Anbietern von Technologien für das Ressourcenmanagement bei der Unterstützung ihrer Kunden hervor.

Quellen: Personnel Today.